Die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands

„Alle wichtigen Produktinnovationen sollten von uns kommen“

Ewald Spörer, Initiatives Director PS TI EU CG

Wer erfolgreich sein will, muss über alle Funktionsgrenzen hinweg gut zusammenarbeiten, erläutert INITIATIVES DIRECTOR EWALD SPÖRER das Kooperationsprinzip bei Essity.

Warum war das letzte Jahr bei Essity besonders spannend?

Wir sind 2017 als Spin-off aus unserem ehemaligen Mutterkonzern SCA hervorgegangen. Damit hat sich einiges für uns verändert: Deutlich spürbar ist zum Beispiel, wie wir uns nun noch stärker als bisher an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten. Dass wir uns im Markt der schnelllebigen Konsumgüter bewegen und uns hier auch in Zukunft ganz vorne positionieren wollen, bringt eine neue Dynamik mit sich. Ich persönlich bin froh, dass ich diese spannende Phase miterleben und mitgestalten kann. Trotz der Veränderungen konnten wir aber auch viele Elemente unserer Unternehmenskultur beibehalten und sogar vertiefen – darüber freue ich mich genauso.

Was zeichnet Ihren neuen und alten Arbeitgeber aus?

Schon als ich 2010 zur Essity wechselte, habe ich das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Offenheit hier als extrem positiv empfunden. Daran hat sich im Lauf des letzten Jahres nichts verändert. Nach wie vor spielen Kooperation und Kollegialität in unserem Arbeitsleben eine große Rolle. Das zeigt sich auch in den neuen Beliefs und Behaviors, die wir als gemeinsame Richtschnur entwickelt haben. Wir setzen darin die übergreifende Zusammenarbeit in Teams, Funktionen und Geschäftsbereichen mit an erste Stelle. Dass wir es damit ernst meinen, davon zeugt schon meine eigene Position, die als europäische Schnittstelle zwischen Bereichen wie Marketing, R&D und Technology neu aufgebaut wurde. Nur durch diese crossfunktionale Zusammenarbeit bekommen wir die Schnelligkeit und Innovationskraft, die wir brauchen. Ein weiterer wichtiger Punkt, den wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, ist die Achtsamkeit im Hinblick auf unsere Kunden und unsere Umwelt, aber auch auf uns selbst. Der Respekt vor Anderen und die Bereitschaft, sie kollegial zu unterstützen, sind bei Essity besonders ausgeprägt.

Wie konnten Sie sich selbst bei Essity weiterentwickeln?

Ursprünglich komme ich aus der Produktion: Ich habe an der Universität München Maschinenbau studiert und dann einige Jahre als Prozessingenieur gearbeitet. Zur Essity kam ich bereits als Werksleiter. Über die Station eines Supply Chain Directors, der für mehrere Werke zuständig ist, konnte ich mich dann zum Initiatives Director weiterentwickeln. Während am Anfang meiner Karriere die Technik im Vordergrund stand, wurden im Laufe der Zeit Personal- und Organisationsentwicklung immer wichtiger. Dadurch ist auch die Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen noch stärker in den Vordergrund gerückt. Unterm Strich empfinde ich es als sehr schön, dass ich bei allen meinen Aufgaben immer etwas dazulernen konnte – und immer noch kann.

Was motiviert Sie bei Ihrer heutigen Tätigkeit als Initiatives Director am meisten?

Wenn ich in die Markteinführungeines neuen Produktes involviert war und dieses dann in den Regalen der Supermärkte oder – besser noch – in den Einkaufswagen der Kunden sehe, macht mich das schon stolz. Mich motiviert aber auch die Herausforderung, dass alle wichtigen Produktinnovationen möglichst von uns als größtem Consumer Tissue Hersteller kommen sollten.

Was würden Sie Absolventen gerne mit auf den Weg geben?

Wer heute seine Karriere startet, sollte Interessen in alle Richtungen haben und „mit offenen Augen durchs Leben gehen“. Nur wenn man das Gesamtbild sieht und Verständnis für seine Kunden entwickeln kann – ob dies nun Kolleginnen und Kollegen der eigenen Firma sind oder Konsumenten – wird man auf Dauer Spaß und Erfolg bei der Arbeit haben.